Erstmal ausatmen.
Dafür gibt es in HELP den Notfallbereich: Hier findest Du gezielte Unterstützung, wenn es gerade besonders schwer ist – etwa durch:
HELP ist keine klassische App zur Behandlung akuter Schmerzen – also kein Ersatz für Schmerzmittel oder ärztliche Abklärung. Aber: Viele Inhalte aus HELP können Dir auch in Deinen akuten Schmerzphasen helfen.
Diese Tools helfen Dir, Dich in akuten Momenten zu stabilisieren, Dich zu orientieren und aus der Überwältigung auszusteigen. Sie ersetzen keine medizinische Behandlung – können aber ein wertvolles Geländer sein, gerade wenn Du HELP schon eine Weile nutzt.
Denn je besser Du verstehst, wie Schmerz entsteht, desto wirksamer kannst Du auch mit Schmerzspitzen umgehen. Dieses neue Verständnis von Schmerz ist wissenschaftlich fundiert und wird Dir neurobiologisch und emphatisch erklärt.
Akuter Schmerz bleibt unangenehm. Aber er muss nicht mehr bedrohlich wirken. Und genau das macht den Unterschied.
Sei geduldig und liebevoll mit Deinem Gehirn. Es lernt.
Durch HELP lernst Du Schmerz von einer ganz neuen Seite zu betrachten. Es ist ein Blickwinkelwechsel, der Dir helfen wird mit Schmerz auf einer anderen Weise umzugehen. Dieses neue Verständnis wird Dir ermöglichen alle Schmerzerfahrungen neu einordnen zu können.
HELP wurde ursprünglich für Menschen mit chronischen Schmerzen ohne klare strukturelle Ursache entwickelt – etwa bei Rückenschmerz, Fibromyalgie oder funktionellen Beschwerden. Aber viele andere Erkrankungen gehen ebenfalls mit noziplastischen Schmerzanteilen einher – also mit einer überaktiven Schmerzverarbeitung im Nervensystem.
Wenn Du zum Beispiel eine der folgenden Diagnosen hast, kann HELP für Dich hilfreich sein:
HELP ersetzt keine medizinische Diagnostik. Aber wenn Du bereits weißt, dass Dein Schmerz anhält, wandert, auf klassische Behandlungen wenig anspricht oder mit anderen Belastungssymptomen einhergeht, dann spricht vieles dafür, dass noziplastische Mechanismen eine Rolle spielen – und genau da setzt HELP an. Wenn Du in der App arbeitest ersetze das Wort „Schmerz“ mit Deinem Symptom.
Wichtig zu wissen:
Die derzeit laufende Studie zur Wirksamkeit von HELP konzentriert sich aus methodischen und wirtschaftlichen Gründen auf drei Diagnosen:
Das bedeutet: Eine zukünftige Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen wird voraussichtlich nur für diese ICD-Codes möglich sein.
Aber: Gerade die Diagnose F45.41 ist in der klinischen Praxis häufig auch bei anderen Schmerzsyndromen zutreffend – z. B. wenn psychische und körperliche Faktoren gemeinsam zur Aufrechterhaltung des Schmerzes beitragen.
Sprich diese Möglichkeit am besten mit Deiner behandelnden Ärztin oder Deinem Arzt durch.
Ja und Nein. HELP ist so aufgebaut, dass Du sanft erinnert wirst, weiterzuarbeiten, aber wenn Dein Tempo ein anderes ist, dann ist das in Ordnung. Du hast 90 Tage Zeit. Manchmal fällt einem eine Übung leichter als eine andere, speichere sie am Besten gleich in Favoriten und so ist ein Austauschen auch möglich. Du musst nicht alles machen. HELP ist kein Pflichtprogramm, sondern ein Angebot. Du darfst Deinen eigenen Weg gehen, in Deinem Tempo und mit dem, was für Dich passt. Manche Übungen fühlen sich sofort stimmig an, andere brauchen etwas Zeit. Es ist völlig okay, wenn Du etwas überspringst oder später nochmal darauf zurückkommst.
Aber: Damit sich wirklich etwas verändert – in Deinem Nervensystem, in Deinem Erleben, in Deinem Alltag – braucht es mehr als nur Wissen. Das Umlernen von Schmerz geschieht nicht allein durch Zuhören oder Lesen. Es braucht Erfahrung. Und genau deshalb sind die Übungen so wichtig: Sie helfen Dir, das neue Verständnis nicht nur zu denken, sondern auch zu fühlen, zu spüren und zu verankern.
Nicht jede Übung wird für Dich passen – und das ist in Ordnung. Aber bleib neugierig. Oft steckt gerade in dem, was erst mal Widerstand auslöst, ein Schlüssel. Alle Übungen in HELP sind sorgfältig ausgewählt, wissenschaftlich fundiert und entfalten ihre größte Wirkung im Zusammenspiel.
Vertrau Dir. Probier aus. Du wirst merken, was Dir guttut. Und Du musst es nicht perfekt machen.
Ja. In HELP kannst Du Deinen Fortschritt auf mehreren Ebenen verfolgen:
– Modul-Fortschritt: In der App siehst Du jederzeit, welche Module Du bereits abgeschlossen hast und wie viele noch vor Dir liegen. So behältst Du den Überblick über Deine Reise mit HELP.
– Tagebuch: Du wirst durch HELP kleine und große Veränderungen erleben – nicht immer sofort messbar, aber spürbar. Deshalb kannst Du im Tagebuch eigene Einträge, Erlebnisse und Erfolge dokumentieren und so Veränderungen bewusster wahrnehmen.
– Fragebögen: Während der Anwendung fragen wir in regelmäßigen Abständen standardisierte Fragebögen ab – etwa zu Schmerzintensität, Stimmung und Beeinträchtigung durch den Schmerz. So kann für Dich sichtbar werden, ob sich Dein Befinden verändert.
Wichtig: Manchmal zeigen Auswertungen der Fragebögen nicht die ganze Wahrheit. Gerade bei noziplastischen Schmerzen sind es oft die kleinen, leisen Veränderungen – mehr Vertrauen, weniger Angst, mehr Leichtigkeit im Alltag –, die Du selbst als Erste:r spüren wirst. Es ist Dein Körper, Dein Gefühl, Dein Fortschritt.
HELP hilft Dir, diesen Weg sichtbar, verstehbar und bewusst zu machen – Schritt für Schritt.
Erstmal ausatmen. Das ist verständlich. HELP arbeitet mit ehrlichen Themen: Emotionen, Körperwahrnehmung, Gedankenmustern.
Einige Übungen können intensiv sein. Deshalb wirst Du behutsam vorbereitet und bekommst jederzeit die Möglichkeit zu pausieren oder zu überspringen.
In der App findest Du auch einen Notfallbereich für schwierige Momente – mit Werkzeugen, um wieder Boden zu gewinnen.
Wenn Du merkst, dass Dich Inhalte emotional zu stark fordern, kannst Du sie pausieren, überspringen oder mit Dein:er Ärzt:in/Therapeut:in besprechen. HELP ersetzt keine ärztliche Sprechstunde oder Psychotherapie – aber kann eine gute Ergänzung sein.
Erst einmal ausatmen. Du arbeitest. Veränderungen sind erwünscht. Dein chronischer Schmerz bewegt sich – manchmal auch im Rahmen der Auseinandersetzung mit den eigenen Erfahrungen. Das ist nicht ungewöhnlich.
HELP hilft Dir, solche Veränderungen richtig einzuordnen:
Im Notfallbereich findest Du genau dafür Orientierung. Und: Wenn Du unsicher bist, zögere nicht, medizinischen Rat einzuholen.
Wenn Du bei der Nutzung der App auf technische Schwierigkeiten stößt, helfen wir Dir gerne weiter. Wende Dich einfach per E-Mail an unseren Support unter support@help-app.de. Unser Team setzt sich mit Dir in Verbindung, um Dein Anliegen zu klären und eine passende Lösung zu finden.
Datenschutztechnisch ist HELP dazu verpflichtet bei zu langer Inaktivität Dich auszuloggen. Das kann zum Beispiel passieren, wenn Du die Module wie ein Hörbuch hörst, und HELP denkt, Du bist nicht mehr anwesend. Dann stürzt die App nicht ab, sondern hält sich an die Vorschriften.
Ein Neustart Deines Geräts kann helfen. Wenn das Problem bestehen bleibt: Schreib uns an support@help-app.de mit Angaben Deines Geräts und Betriebssystems eine Nachricht. Wir melden uns schnellstmöglich.
Datenschutztechnisch ist HELP dazu verpflichtet bei zu langer Inaktivität Dich auszuloggen. Das kann zum Beispiel passieren, wenn Du die Module wie ein Hörbuch hörst, und HELP denkt, Du bist nicht mehr anwesend. Dann stürzt die App nicht ab, sondern hält sich an die Vorschriften.
Prüfe Deine Internetverbindung. Inhalte werden regelmäßig gespeichert und synchronisiert. Wenn das Problem bestehen bleibt: Schreib uns an support@help-app.de mit Angaben Deines Geräts und Betriebssystems eine Nachricht. Wir melden uns schnellstmöglich.